Donauhäfen stärken Wirtschaftsstandort Bayern
- Häfen Kelheim

- vor 21 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
München, Juni 2026: Die ARGE der Zweckverbandshäfen Kelheim - Straubing – Deggendorf sind als trimodale Güterverkehrszentren mit einem Einzugsgebiet bis ins Münchner Hinterland ein wesentlicher Standortfaktor für die bayerische Wirtschaft.

Bei einem Besuch im Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verdeutlichten die Häfen ihre Bereitschaft, notwendige Transformationen zur Stärkung des Standorts Bayern zu unterstützen. Für die Energiewende, die Landesverteidigung und die Verlagerung von Großraum- und Schwertransporten auf die Wasserstraßen werden die Häfen die notwendigen Investitionen in eine ertüchtigte Infrastruktur sukzessive umsetzen. Dabei setzen sie auch auf eine über viele Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Staatsregierung, welche Investitionsprojekte in den Häfen im Rahmen der verfügbaren Mittel immer wohlwollend fördern konnte.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Moderne, nachhaltige und leistungsfähige Häfen sind bedeutende Logistikstandorte und wichtige Elemente des bayerischen Güterverkehrskonzepts. Wir haben daher bereits in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte der bayerischen kommunalen Häfen und Länden mit Landes-, Bundes- und EU-Mitteln von rund zwanzig Millionen Euro gefördert, damit konnte die Infrastruktur weiter verbessert werden. Weitere 7,8 Mio. Euro Zuwendungen sind bis 2027 an die kommunalen Häfen geplant.“
Hintergrundinfo:
ARGE DER BAYERISCHEN ZWECKVERBANDSHÄFEN DEGGENDORF, STRAUBING, KELHEIM
Im Zuge des geplanten Ausbaus der Donau für die Schifffahrt zwischen Straubing und Vilshofen haben sich die Häfen Deggendorf, Straubing und Kelheim Ende der 90er Jahre informell zusammengeschlossen, um Ihre Interessen abzustimmen. Diese Donauhäfen verbindet nicht nur ihre niederbayerische Heimat, sondern auch eine kommunale Trägerschaft. Stadt und Landkreis haben sich in den dortigen Häfen zum Wohle der regionalen Wirtschaft jeweils zu einem Zweckverband zusammengefunden, in dem sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Aus der anfänglichen reinen Interessenvertretung ist heute eine etablierte Arbeitsgemeinschaft erwachsen, bei dem der Erfahrungsaustausch zu wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fragen im Mittelpunkt steht.





Kommentare